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Heizwert verschiedener Holzarten

Der Heizwert gibt an, wie viel thermische Energie aus einer bestimmten Menge Brennmaterial bei der direkten Verbrennung gewonnen werden kann. Gerade bei einer Befeuerung mit Holz sind diese Werte wichtig. Denn schon seit mehr als zweihundert Jahren ist bekannt, dass verschiedene Holzarten auch unterschiedliche Heizwerte besitzen. Das liegt zum Beispiel an der Beschaffenheit des Holzes, Dichte, Struktur und dem Gewicht. So sind einige Hölzer besser zum Verfeuern geeignet, als andere. Eiche hat zum Beispiel einen viel höheren Heizwert als Lärche.

 

Als einfache Faustregel gilt: je höher der Heizwert, desto höher ist die mögliche Ausbeute von thermischer Energie. Unterm Strich bedeutet das: Um die gleiche Energie, wie aus einem Stapel Eichenholz gewinnen zu können, ist deutlich mehr Lärchenholz notwendig. Das ist auch einer der Gründe, warum die Holzarten beim Einkauf für die neue Heizperiode auch unterschiedliche Preise besitzen. Sie werden durch ihren Brennwert mitbestimmt.

 

Die Heizwerte lassen sich durch Untersuchungen im Labor ziemlich genau ermitteln. Im eigenen Kaminofen kann es aber zu Schwankungen dieses Wertes kommen, da sich auf den Heizwert auch Faktoren wie Luftzufuhr, Verbrennungstemperatur und Aufbau des Kamins auswirken.

 

Sie möchten wissen, welchen Heizwert einzelne ausgewählte Holzarten besitzen? Dann werfen Sie einen Blick in die unten stehende Tabelle:

 

Holzart: Heizwert je Raummeter

Eiche: 2.100

Esche: 2.100

Buche: 2.100

 

Kastanie: 2.000

Birke: 1.900

Ahorn: 1.900

Platane: 1.900

 

Kirsche: 1.800

Lächre: 1.700

Keifer: 1.700

 

Erle: 1.500

Fichte: 1.500

Tanne: 1.400

Pappel: 1.200