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Anheizen

Um eine saubere und effiziente Verbrennung im Kaminofen zu erreichen sind verschiedene Aspekte zu beachten. Grundsätzlich empfiehlt sich in der Phase des Anheizens ein Abbrennen des Holzes von oben nach unten, was Ihnen eine Verbrennung frei von Ruß und arm an Emissionen garantiert. Das schont die Umwelt und hält Ihnen sogar die Sichtscheibe frei von Ruß. In der Anheizphase benötigen Sie neben den "normalen" Holzscheiten ebenfalls ein geeignetes Anfeuermodul und eine Anzündhilfe. Dafür eignet sich besonders das Tannenholz, welches ca. daumendick und mit einer Länge von ca. 20 cm die ideale Größe hat. Um die fünf Scheite sollten dabei die optimale Menge darstellen. Als Anzündhilfe empfiehlt sich besonders wachsgetränkte Holzwolle.

Nun ist es entscheidend, dass Sie für eine gute Luftzufuhr sorgen. Das machen Sie, indem Sie den Regler der Verbrennungsluft auf "größtmögliche Luftzufuhr" stellen. Platzieren Sie danach die Holzscheite in der Brennkammer und auf diesen das Anfeuermodul. Idealer Weise legen Sie die Scheite des Anfeuermoduls in überkreuzter Form auf die normalen Holzscheite, oder, je nach Brennkammergeometrie, lehnen Sie die Scheite an die Brennkammerrückwand an. Nun kommt es nur noch auf den genügenden Abstand zwischen den Scheiten des Anfeuermoduls an, welcher bestenfalls ca. 1 cm beträgt. Entfachen Sie jetzt mit der Anzündhilfe das Feuer und schließen Sie die Ofentür. Das Feuer breitet sich nun langsam von oben nach unten aus und hat neben der rußfreien Verbrennung auch noch den Vorteil, dass Sie erst nach einiger Zeit wieder Holz nachlegen müssen.